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Die Musik - Soundtrack - Mondscheintarif

"Liebe ist das schönste was es gibt. Aber verliebt sein ist die Hölle"


Cora Hübsch (GRUSCHENKA STEVENS), Fotografin, durchleidet diese Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns. Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: „Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts".

Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (JASMIN TABATABAI) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim (RÜDIGER KLINK), der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat. Zeit, um sich abzulenken mit Rauchen, Lesen, Baden, Essen, Seil springen, Abwaschen, Fernsehen, Musik hören - natürlich immer dicht neben dem Telefon. Aber vor allem Zeit, um über die turbulenten Verwicklungen der letzten Tage nachzudenken. Und über die Beziehung zu dem Traummann: Dr. med. Daniel Hoffmann (TIM BERGMANN).

Die Einbindung der deutsch-irischen Band Reamonn ist ziemlich ungewöhnlich und bis dato im deutschen Film noch nicht vorgekommen. Eigentlich sollten Reamonn „nur" einen neuen Song für den Soundtrack schreiben, aber dann... Irgendwie konnte „Weep" das komplette Filmteam so überzeugen, dass sie die fünfköpfige Band spontan ins Drehbuch integrierten. Das Resultat ist gelungen.

Plötzlich sieht der Zuschauer Mike wild auf das Schlagzeug eintrommelnd in der Badewanne, Rea singend auf dem Balkon oder Uwe mit Gitarre auf dem Flur stehen. „Cora liebt Reamonn..." sagt Gruschenka Stevens dem Zuschauer und startet den CD-Player. Damit holt sie sich die komplette Band über ihre Kopfhörer in die Wohnung. Der traurig-melancholische Song passt haargenau zur emotionalen Situation der krisengeschüttelten Endzwanzigerin und bleibt sofort im Ohr.

Rea Garveys einschmeichelnde Stimme erzeugt garantiertes Gänsehautfeeling und atmosphärische Sounds, melodische Gitarrenriffs und eine eingängige Hookline werden den Weg für den nächsten großen Reamonn-Hit ebnen.

Quelle: http://www.mondscheintarifderfilm.de

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