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Reamonn riefen zusammen mit der Unesco die Stiftung Saving an Angel ins Leben. Weltweit werden verschiedene
Projekte unterstützt. Am bekanntesten ist die Arbeit für Dunkelziffer e.V. und ein Kinderkrebs Krankenhaus in Minsk.
Am 25. Juni 2001 spielten Reamonn zusammen mit Xavier Naidoo den Falco Klassiker "Jeanny" neu ein. Sowohl Naidoo als auch
Rea haben persönliche Erfahrungen mit Missbrauch gemacht. Rea's Schwester wurde in jungen Jahren sexuell missbraucht und
hat sich erst vor kurzen ihm anvertraut. So richtig ist er, nach eigener Aussage, noch nicht über den Schock weg. Dies ist
auch einer der Gründe warum die Band sich bemüht dieses Thema in die öffentlichkeit zu bringen. Der volle Erlös aus allen
"Jeanny" Verkäufen und ein bestimmter Anteil aller Reamonn Einnahmen gehen direkt auf das Spenden Konto von "Saving an Angel".
Am 15. März 2002 fand erstmals im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt / Main eine Saving an Angel Gala zum gunsten
Missbrauchter Kinder statt. Es traten unter anderem Laith al Deen, natural, HeyDay und natürlich Reamonn auf. Die Resonanz
auf diese Veranstalltung war so gut, das beschlossen wurde, diese in Zukunft einmal im Jahr statt finden zu lassen.
Unter der kostenlosen Notrufnummer 0800 - 111 0 333 können missbrauchte Kinder und Jugendliche rund um die Uhr mit
erfahrenen Betreuern sprechen. Die Betreuer unterliegen der Schweigepflicht.
Weitere Infos findet Ihr unter http://www.savinganangel.com
Kinder in Not
Die Kindernothilfe arbeitet in 27 Ländern dafür, dass Kinder ein lebenswertes Leben führen können. Sie fördert mehr als 125.000 Mädchen und Jungen, die in extremer Armut leben. Im Mittelpunkt stehen Bildung und Ausbildung. Bundesweit unterstützen über 100.000 Menschen die Arbeit der Kindernothilfe.
Um insbesondere Kindern und Jugendlichen mit geistigen Behinderungen und deren Eltern eine Chance aus der Isolation zu geben, wurde das Projekt einer Tagesstätte und einer Sonderschule für geistig und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen. Initiiert wurde die Hilfe 1986 von einer deutschen Entwicklungshelferin in Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien. Sie erlebte, dass Eltern ihre körperlich behinderten Kinder zum Betteln auf die Strasse schickten, während Kinder mit geistiger Behinderung aus Scham sogar verschwiegen oder versteckt wurden. Behinderungen werden in Äthiopien noch immer als Strafe Gottes angesehen; das Zusammensein mit diesen Menschen wird als Unglück bringend bewertet.
Die Hauptaufgabe der Projektarbeit besteht darin, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihre Familien zu stärken und zu fördern sowie die soziale Gemeinschaft in ihrem Umfeld mit einzubeziehen.
Für behinderte Kinder im Vorschulalter wird ein spezielles Förderprogramm durchgeführt.
Die älteren Kinder und Jugendlichen werden in kleinen Gruppen unterrichtet. Dabei erwerben sie v.a. Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Selbsthilfe und Bewältigung des Lebensalltags.
Neben dieser intensiven Projektarbeit werden mehrere Familien mit schwerbehinderten Kindern und Jugendlichen in ihrem Zuhause betreut sowie pädagogisch und therapeutisch angeleitet.
Zudem besteht ein Frühbetreuungs-Programm, bei dem Eltern von behinderten Kindern Beratung und finanzielle Hilfe bei der Vermittlung und dem Transport zu Ärzten und Kliniken erhalten. Darüber hinaus werden diese Kinder mit Lebensmitteln und Vitaminpräparaten versorgt.
Um die Menschen, die im Rahmen des Projekts betreut werden, sowie die Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen, sind Reamonn nach Addis Abeba geflogen. Dort haben sie Einsichten in Schicksale bekommen und mit den Menschen über deren Erfahrungen geredet.
In der SAT 1 Sendung "Deutschlands wahre Helden" werden Reamonn über ihre Eindrücke berichten und auch andere Menschen dazu anregen, das Projekt zu unterstützen.
Kennzahlen zu Kindern in äthiopien:
Säuglingssterblichkeit: 117 von 1000
Kleinkidersterblichkeit: 171 von 1000 (unter 5 Jahre)
Leichtes und schweres Untergewicht: 47,1 %
Ausbeuterische Kinderarbeit ist im gesamten Land an der Tagesordnung
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