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"Ich sage nicht, die Welt wird morgen besser. Ich sage nur: Du bist nicht allein."
(Rea Garvey über "Alright") |
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Gerade war das dritte Album "Beautiful Sky" erschienen, schon wurden die Zeilen von "Alright" auf Festivals und in Konzerthallen mitgesungen. Das Mantra bewegte. Plötzlich drehten sich Stimmungen und Gemütszustände, das Prinzip Hoffnung ersetzte das Programm.
Und obwohl Rea an einer Stelle singt: "Sometimes words are just not enough", könnte man eigentlich sagen:"Sometimes one word IS enough".
Mit der Ballade "Allright" gelingt der deutsch-irischen Gruppe Reamonn das Kunststück, ein ganzes Album, die Philosophie der Band, ihre Haltung, in einem Lied, einem Wort zusammenzufassen.
Wenige Lieder können das: mit wenig Worten auskommen. Wie auch "Supergirl", der erste Riesenerfolg der Band, drückt "Alright" in nur einem Wort aus, wofür andere viele lange Sätze brauchen. "Jeder weiss, was gemeint ist, wenn er es hört. Wenn es gesungen wird, von vielen, ist es wie ein Mantra."
Reamonns Musik vermittelt Sicherheit - in der Freude wie auch im Gegenteil. Es ist okay, Trauer, Angst und Verzweiflung zu empfinden, denn diese Gefühlswelten gehören ebenso zum Leben wie der Spass, die Zuversicht und die Hoffnung.
"Alright heisst auf Englisch mehr als bloss" alles in Ordnung".
Es kann auch bedeuten: Die Lage ist schlecht, und sie wird es vielleicht auch bleiben, aber Du bist nicht allein. Ich bin bei Dir. "Ich mag die Einfachheit des Wortes alright", sagt Rea. Auf die Frage, warum die Menschen das Lied so schnell und so gerne mitsingen, sagt er: "Vielleicht tut es den Leuten momentan gut, dieses Wort zu singen. In jedem Fall wäre das klasse, denn so ist es auch gemeint. Als Echo im Kopf. Als ein Stückchen Solidarität und Hoffnung."
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